Ergotherapeut Jörg Golombeck setzt seit Jahren auf Hängematten in seinen Praxen in Breisach und Heitersheim. Im Interview verrät er, warum diese für ihn unverzichtbar sind und was eine gute Therapiehängematte ausmacht.

 

Herr Golombeck, warum ist die Hängematte ein wichtiger Faktor in der Ergotherapie? 

Die Hängematte ist eine Grundausstattung, die aus meiner Sicht in jede Praxis und jede Behandlung mit Kindern gehört. Sie ist ein einfach einzusetzendes Hilfsmittel, das einen sehr hohen Therapieeffekt erzielt.  

 

Können Sie den Therapieeffekt genauer erläutern? 

Mit der Hängematte kann ich ein Kind in Bewegung bringen und das Vestibularsystem anregen. Der Tonus wird speziell im Hals-Nacken-Bereich gestärkt und spielerisch trainiert. Die Moki ist quasi ein Fitnessstudio für Kinder.  

 

Jörg Golombeck während einer Therapiestunde mit einem Jungen. Die Moki Max ist dabei ein elementarer Bestandteil.

Jörg Golombeck begleitet eine Therapieübung, bei der die Moki Max von elementarer Bedeutung ist.

 

Warum verwenden Sie LA SIESTA Hängematten? 

Während meiner Tätigkeit habe ich mich viel mit Hängematten auseinandergesetzt und natürlich nach Qualität gesucht. Ich bin auf LA SIESTA gestoßen, da die Produkte mich am meisten überzeugt haben. Die Hängematten haben bei mir zehn Jahre und mehr gehalten. 

 

Was macht die Moki für Sie zur idealen Therapie-Hängematte? 

Durch ihre Polsterung können Kinder viel länger und bequemer in der Bauchlage verweilen. Dadurch ist eine intensivere und wirkungsvollere Therapieanwendung gegeben. Der Verzicht auf Aufhängeschnüre minimiert das Verletzungsrisiko.  

Die Fertigung aus Bio-Baumwolle ist für mich auch wichtig, da Haptik und Geruch ein entscheidender Einstiegsfaktor in der Therapie sind. Gütesiegel wie das des IGR erleichtern meine Kaufentscheidung. Wenn eine unabhängige Stelle geprüft hat, dass das Produkt meinen Anforderungen gerecht wird, gibt mir das Sicherheit. 

 

Jörg Golombeck führt eine ergotherapeutische Übung in der Moki Max Hängematte von LA SIESTA durch

Um sich auf die therapeutischen Übungen konzentrieren zu können, benötigen Kinder ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

 

Wie erleben Kinder die Therapie in der Moki? 

Das Schaukeln löst Glückshormone aus, gibt ein Stück Freiheit und überwindet die Schwerkraft. Sie erleben ein Gefühl, gehalten zu werden und selbst loslassen zu können. Zudem haben sie großen Spaß dabei und probieren deswegen Dinge, die sie sonst vermeiden würden. Die Kinder wollen die Übungen sogar länger machen, weil es ihnen so viel Spaß macht. 

 

Empfehlen Sie auch den therapeutischen Einsatz von Hängematten zuhause? 

Ja. Eltern bekommen die Möglichkeit, Therapieübungen mit ihrem Kind auch zuhause durchführen zu können. Ich habe den Wunsch, dass in jedem Haushalt mit Kindern eine sichere und gute Hängematte hängt, die den Kindern eine komplexe Bewegungswelt eröffnet. Das ist meine Vision. 

 

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