Bio-Baumwolle

Bei der Herstellung von Bio-Baumwolle wird auf den Einsatz schädlicher Pestizide und Monokulturen verzichtet. Dies schützt Böden und Grundwasser - und nicht zuletzt auch unmittelbar die Gesundheit der Bauern.

Baumwolle aus ökologischem Anbau

Rund 25 Prozent aller weltweit verwendeten Pestizide werden für die Produktion herkömmlicher Baumwolle eingesetzt – und das obwohl nur 2,4 Prozent der gesamten globalen Agrarnutzfläche dem Anbau von Baumwolle dient. Darüber hinaus ist der Wasserverbrauch für den Anbau herkömmlicher Baumwolle immens.

 

Bio-Baumwolle wird nach ökologischen Prinzipien angebaut. Dabei wird auf Pestizide und chemische Düngemittel verzichtet und eine gentechnische Veränderung des Saatgutes ausgeschlossen.

 

Beim Anbau von Bio-Baumwolle ist der Wasserverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Baumwoll-Anbau erheblich geringer. Durch Fruchtfolgen wird die natürliche Bodenfruchtbarkeit erhalten. Die Bio-Baumwoll-Bauern organisieren sich meist in Genossenschaften. Für ihre Bio-Baumwolle erzielen sie höhere Preise und werden somit unabhängiger von den Baumwollpreisen auf dem Weltmarkt.